Frühlingsputz fürs Hirn:

Mentales Aufräumen in 3 Schritten

2020 scheint für viele ein Jahr des Umbruchs und der Neuausrichtung zu sein!

Die Gespräche, die ich in letzter Zeit geführt habe, drehten sich oft um Veränderung, nicht zuordenbare Gefühle, Unruhe.

Vermutlich trägt auch der nahende Frühling einiges dazu bei.

Spürst auch du das Verlangen nach Sortieren, Ordnen und Neuausrichtung?

Chaos im Kopf

Wenn es dir ähnlich wie meinem Kunden Gregor geht, dann kommen dir vielleicht auch gerade Gedanken wie

  • “Wichtige Kundenaufträge wurden storniert, was mich echt beunruhigt”
  •  “Ich mach mir Sorgen um meine Liebsten”
  • “Rundherum höre ich von lieben Menschen, dass sie krank sind”
  • “Heuer stehen einige besondere Ereignisse an, auf die wir uns gefreut haben”
  • “Ich muss meine Teams plötzlich online führen”
  • “Ich fühle mich überhaupt nicht im Einklang”
  • “Zur Ruhe kommen wir kaum”

Warum fühlt sich das so schwer und mächtig an?

Unsere alltäglichen Herausforderungen (daily hassles) spüren sich oft groß, mächtig, stark an.

Viel zu viel für einen alleine und vor allem zu viel auf einmal. 

Konkret umsetzbare Aufgaben fehlen. Es liegt eher ein wahrer Haufen an Themen vor uns.

Oder ein Klumpen auf unserer Brust, die Angst im Nacken. Wünsche und Vorsätze schweben in der Luft.

Aber warum fühlt es sich so schwer und mächtig an?

Laut Studien rauschen uns jeden Tag 50.000 bis 70.000 Gedanken durch den Kopf. Eindrücke, Interpretationen, Erfahrungen, Sorgen, Ängste, Wünsche, …

Ein Sammelsurium, das wir zwar wahrnehmen (besonders die Sensitiveren unter uns) aber nicht greifbar haben.

Tatsächlich nehmen wir unsere Gefühle und Gedanken oft als mächtiger, stärker und überwältigender wahr, als sie es wirklich sind.

Nachdem unsere Gedanken mental nicht so sauber und ordentlich arrangiert sind, wie die netten Speisekammer-Aufräum-Bilder auf Pinterest 😉, neigen wir dazu alle Dinge gleichzeitig in Angriff nehmen zu wollen.

Wir verteilen unsere Konzentration nach dem Gießkannenprinzip!

Und kein Thema oder keine Aufgabe bekommt die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Was kann ich tun, um Klarheit in meinen Kopf zu bekommen?

Gregor habe ich eine Methode gezeigt, die er einfach umsetzen und als kleines Selbst-Experiment ausprobieren kann.

Mit diesen 3 Schritten bekommst auch du garantiert wieder Ordnung in deinen Kopf und Fokus in die Umsetzung dir wichtiger Aufgaben.

Wir kümmern uns jetzt um deinen geistigen Fundus. Wir machen mentalen Frühjahrsputz!

Durch genügend Distanz kannst du danach wieder wirksam Entscheidungen treffen und deinen Herausforderungen klarer begegnen.

 

1. Den Geist entrümpeln

Raus aus dem Kopf und Ordnung schaffen!

Nimm dir 10 Minuten Zeit, schnapp dir einen Stapel Post-It´s und Maker.

Hol tief Luft und schreib mal los was gerade so in deinem Kopf rumspukt. Am besten für jedes Thema das auftaucht einen eigenen Zettel.

Durch die kleinen Zettel bist du zu Stichworten gezwungen, was nicht schadet. Sonst wird es zu logisch und zeitaufwendig. Kopflastig sind wir in dem Moment eh schon genug.

Und schreiben, schreiben, schreiben.

Und wenn du fertig bist, frag dich …

Und was noch? Und schreibe auch das noch auf.

Warum niederschreiben?

Wenn wir unsere Gedanken niederschreiben haben wir die Themen unserer geistigen Abstellkammer klar vor uns auf dem Tisch oder in der Hand.

So werden die Herausforderungen greifbar und auch handhabbar.

Wir untersuchen sie im Tageslicht und können sie in Teilportionen nehmen und sinnvoll Stück für Stück abarbeiten.

Auch Nichtwichtiges können wir dadurch loslassen. Wir nehmen unser Leben wieder in die Hand!

Meistens setzt hier schon die erste Erleichterung ein.

  • Ein Gefühl von Leichtigkeit
  • Spaß am kreativen Schreiben
  • Flow-Erlebnis im Tun

Manchmal kannst du überrascht sein, dass

… es auf einen Blick gar nicht mehr so viel oder so schlimm ist wie gedacht ODER

… es wirklich viele Zettel sind, die dir zeigen, warum es sich soooooooo schwer angefühlt hat.

Ist ja doch interessant, welche bedeutsame Menge an Themen, Sorgen, Herausforderungen wir den ganzen Tag mental mitschleppen.

Die Fachwelt spricht von psychischer Ermüdung die wir nicht bewusst wahrnehmen. Die aber erklärt, warum wir nach einem Tag zahlreicher Entscheidungen kaum noch mentale Energie besitzen.

2. Clustern

Jetzt geht’s ans Ordnung schaffen! Sortiere deine Punkte in Gruppen, die sich für dich stimmig anfühlen. Durch die Klebezettel kannst du variieren und neu sortieren bis das Bild gut für dich passt.

Nun sind automatisch deine persönlichen Kategorien entstanden. Wenn du magst kannst du diesen jetzt eine Überschrift verpassen.

Tatarata! Du hast ein erstes Big-Picture deiner geordneten mentalen Speisekammer erstellt. Wenn du Lust hast, mach dir ein Foto davon.

Nun darfst du entscheiden wie du weiter vorgehen magst.

3. Umsetzen

Persönliches Wohlbefinden

Willst du mehr Klarheit zu deinem Wohlbefinden schaffen, dann schnapp dir jene Kategorien oder jenes Thema von dem sich dein Bauchgefühl am meisten angezogen fühlt.

Vielleicht ist es eine Auszeit für dich, die Sehnsucht nach Kontakt/Beziehungen oder der Wunsch deinen Interessen und verborgenen Träumen nachzugehen (Lesen, Podcast hören, etwas Kreatives tun, berufliche Neuausrichtung planen, …).

Mache daraus dein Projekt mit Priorität Nummer 1.

Nimm dir deine Notizen zur Hand

… und starte los!

„Jetzt ist die beste Zeit zu beginnen!“

Und wenn du Lust hast, fordere dir deine persönliche Checkliste bei mir an.

Produktiv Arbeiten

Wenn du agile und wirksame Methoden kennenlernen magst, die dir dabei helfen,

  • deine Arbeitsorganisation zu reflektieren
  • diese zukünftig erfolgreich zu verbessern
  • mehr auf die Reihe zu bekommen

dann freue dich auf unseren neuen Online-Workshop.

Warteliste zum Online Workshop Personal Kanban

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    Vorsicht wirksam!

    Aja, wie ging es eigentlich mit Gregor weiter?

    Er hat die Methode ausprobiert und war inspiriert und begeistert. Er hat gespürt wie

    • befreiend
    • lösend und
    • energiebringend

    es für ihn war, diesen mentalen Frühjahrssputz für sich zu machen.

    Nachdem er so im Flow war hat er auch noch sein Homeoffice aufgeräumt.

    Also ein weiteres physisches Zeichen zu seiner mentalen Ordnung gesetzt. Das war sein Fokus-Projekt!

    Dir wünsche ich viel Freude/Spaß beim Ausprobieren! Und berichte mir gerne von deinen Erfahrungen!

    Alles Liebe Deine Kerstin

     

    PS: Und eine Runde Laufen oder ein Frühlingsspaziergang wären weitere Methode die Gedanken zu sortieren. Denn Bewegung bringt Bewegung in den Kopf! (Mehr Tipps dazu findest du hier)

    PPS: Für die Podcast-Fans unter euch, hier ein Podcast zum „Entrümpeln“ auf  DeCluttr Me: https://decluttrme.com/podcast/

    Und noch zwei Buchtipps für dein freies Hirn

    Tolle, E. (2017). Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

    Fredrickson, B. (2011). Die Macht der guten Gefühle

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