5 Sofort-Coaching-Tipps

um deine Zuversicht zu stärken und Resilienz zu fördern

Wenn es dir gerade wie vielen Mitarbeitern in Betrieben und Chefs von Unternehmen geht, stehst du zur Zeit vor einigen neuen Herausforderungen.

Wahrscheinlich sieht es bei dir jetzt auch gerade so aus:

 

  • Dein Arbeitsalltag verläuft ganz anders als noch vor zwei Wochen (keine Arbeit oder stornierte Aufträge, plötzlich von zu Hause aus Arbeiten, oder mehr Arbeit als die Zeit zuvor)
  • Irgendwie wurdest du mit den Ereignissen ganz schön überrumpelt
  • Pläne, die du dir für die nächsten Monate oder dieses Jahr gemacht hast, gelten nun nicht mehr
  • Nun darfst du vielleicht Lehrerin im Home-Schooling oder Seelsorger für deine Verwandten spielen
  • Oder deine Sozialkontakte sind weggebrochen
  • Der persönliche Kontakt zu Kunden fehlt dir
  • Vielleicht darfst du auch Kollegen oder deinen Vorgesetzten beruhigen, das alles nicht so schlimm werden wird
  • Deine Arbeit, die dir wichtig war und Sinn gibt, ist derzeit auf Eis gelegt
  • Als Familie und Paar kommt ihr euch zur Zeit sehr nahe
  • … manchmal schon zu sehr

Wenn die Nerven manchmal blank liegen

Du machst dir in letzter Zeit wahrscheinlich auch vermehrt Sorgen um

  • deine Liebsten
  • wie es mit deinem Job und dem Betrieb, indem du arbeitest, weitergeht
  • wie lange das noch alles dauern wird und
  • was die Zukunft generell so bringt

 Ängste, Sorgen, Grübeln …

Manchmal werden bei uns im Kopf aus diesen Sorgen auch Gedankenspiralen, Grübelzwang und Angst.

Angst, wie es finanziell weitergehen wird mit dem niedrigeren Einkommen.

Sorgen, ob du deinen Job nach Corona noch haben wirst und zu wie vielen Stunden.

Bedenken, ob sich die Krise wiederholen wird und das vielleicht nur der Anfang war.

… usw.

Du darfst die Liste gerne mit deinen Gedanken, die dir gerade kommen, ergänzen.

 

Mit den Sorgen richtig umgehen

Oft ist die Angst ein Gefühl, das wir nicht greifbar haben.

Um damit umgehen zu können und Erleichterung zu spüren, müssen die Angst oder Sorgen greifbar werden, also auf den Tisch gelegt werden.

Nur so können wir sie in die Hand nehmen, anschauen und Lösungen finden.

Eine Technik zum Gedankensortieren findet ihr hier in meinem Artikel.

 

Wenn dich Gedanken und Sorgen überkommen, darfst du dich fragen

 

– Findet das Grübeln aus Neugier oder aus tiefer Panik statt.

Oder …

– Wird das Nachdenken oder Gedankengrübeln bei dir angstlösend sein und dir helfen?

Oder …

– Hast du derzeit ein für dich untypisches Bedürfnis nach Behüten und Freundschaft schließen?

 

Diese Unterscheidung ist wichtig, denn es gibt drei verschiedene Strategien zum Umgang mit Herausforderungen und Stress.

3 Arten von Stressreaktionen

Die drei Reaktionen nennt man

  • Herausforderungsreaktion (challenge-response)
  • Kampf oder Flucht-Reaktion (fight-or-flight-Reaktion)
  • Behüten und Freundschaft schließen (tend-and-befriend-Reaktion)

Das sind drei Verarbeitungsstrategien, die bei uns Menschen unterschiedliche psychische und körperliche Reaktionen hervorrufen.

 

Was meinst du? …

Drehst du dich gerade vor Sorgen im Kreis? Oder wird dir das Gedankengrübeln helfen? Dich weiterbringen?

Bei einem klaren Ja, ist das Nachdenken sinnvoll! Es wird dir eine anständige Portion Energie zur Problemlösung bringen. Es entstehen Kraft und neue Ideen. Der Stress, den du jetzt wahrnimmst, wird dich stärken und besser machen.

Du lernst derzeit enorm viel, auch wenn es sich noch nicht danach anfühlt.

Diese Form der Bewältigung nennt man Herausforderungsreaktion.

 

Herausforderungsreaktion

Diese stärkt das Selbstvertrauen, regt zum Handeln an und fördert das Lernen aus den Erfahrungen, die du gerade sammelst.

Du fühlst dich aktiv, hoch konzentriert, aufgeregt (nicht ängstlich).

Du hast auch Stresshormone im Blut. Aber die Mischung verändert sich zu einem günstigen Verhältnis. Jener Anteil der Hormone, der wieder für gesunde Erholung sorgt, steigt an.

 

Fight-or-flight-Reaktion

Entsteht das Grübeln aus tiefer Panik, dann geht es darum einen klaren Kopf zu bekommen und für Fakten und Tatsachen zu sorgen. Im Akutfall auch einfach für konstruktive und wirksame Ablenkung zu sorgen.

Diese Reaktion, ist die uns vertraute Kampf- oder Flucht-Reaktion. „Angriff oder Flucht vorm Tiger! Oder doch lieber Erstarren?“

 

Behüten und Freundschaft schließen

Wenn du derzeit ein heftiges Verlangen nach sozialen Kontakten hast, wird dein Stressprogramm hochgefahren, dass dich soziale Unterstützung suchen lässt. Ein Programm, das uns zum Schutz des Stammes anspornt.

Dieses Programm macht gesellig und fördert gesellschaftliche Bindungen.

Der Oxytocinspiegel steigt und löst den Wunsch aus, sich mit anderen zu vernetzen. Das kann auch über Textbotschaften und soziale Medien sein.

Dieser höhere Oxytocinspiegel erhöht auch deine Empathie. Die Fähigkeit wahrzunehmen und zu verstehen, was andere denken und fühlen.

Es dämpft aber auch die Angstreaktion im Gehirn und unterdrückt den Instinkt zu fliehen oder zu erstarren. Es macht uns mutiger! 

Hier gebe ich dir 5 Selbst-Coaching-Tipps in die Hand, wie du jetzt deine Resilienz (psychische Widerstandskraft) förderst und zuversichtlich und positiv in die Zukunft blickst.

1. Klarheit bei finanziellen Sorgen

Setzt dich hin und mache dir eine Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben.

Mache danach eine Triage mit deinen Finanzen. Das Wort kommt aus dem Katastrophenmanagement. So nennt man in medizinischen Notfällen, die Einstufung der Patienten nach Dringlichkeit.

Du kannst auch bei deinen Finanzen so eine Methode anwenden.

Teile die Ausgaben in 3 Teile. Was ist notwendig, was wäre nett, was kann gekündigt, storniert, aufgeschoben werden.

Beispiel: Versicherungen stilllegen, in Gesprächen mit anderen eine Stundung ausmachen, Unterstützungsmöglichkeiten recherchieren.

Ein realistischer Überblick gibt dir etwas mehr innere Ruhe und Entlastung.

Und du kannst Agieren und musst nicht nur Reagieren. Oder abwarten, ob und wann Hilfe, Unterstützung oder neue Informationen kommen.

 

  • Du fühlst dich nicht mehr als Opfer, sondern als Akteur!
  • Du kannst dein Leben wieder in die Hand nehmen und gelangst vom gefühlten Kontrollverlust ins aktive Tun und Gestalten!

2. Austausch mit Energie-Bringern

… Du bist nicht alleine!

Suche den Kontakt zu Gleichgesinnten. Mit Menschen, die dir guttun.

Zum Beispiel Kollegen, die im gleichen Boot sitzen, dich aber nicht zusätzlich runterziehen. Es gibt derzeit auch unfassbar viel Zusammenrücken in der Gesellschaft/in der Region.

Bau dir dein eigenes Unterstützer-Team auf!

Auch wenn du es nicht direkt vor Ort hast, kannst du Inspiration auch im Internet durch Podcast oder Videos von Menschen holen, die dich begeistern.

Von wem wolltest du schon immer mal mehr wissen? Wer inspiriert dich? Welche Biografie wolltest schon lange lesen?

Auch mental kannst du die Perspektive wechseln, indem du dich fragst: Was würde …

  • Jemand der dich inspiriert
  • Jemand den du kennst, der in Krisen die Ruhe bewahrt
  • Jemand der deiner Seele guttut

genau in dieser Situation tun?

Kreiere deinen inneren Mentor. Oder sogar dein positives Helfer-Team. Personen aus TV, Büchern, Geschichte, deinem Umfeld, ganz egal.

Du kannst dir in einer Gedankenreise oder Meditation dieses Team aus unterschiedlichen Personen selbst zusammenbauen und jedem Einzelnen diese Fragen stellen:

  •  Wie würde …. (er/sie) die Situation jetzt beurteilen?
  • Was würde … mir jetzt raten?
  • Welche beruhigenden Worte würde er zu mir sagen?
  • Was würde … jetzt konkret tun?

Welche Antwort spürt sich für dich am stimmigsten an?

3. Investiere in dich und Wissen

Nutze die Zeit, die du jetzt vielleicht zusätzlich zur Verfügung hast. Und nutze diese kraftvolle Stress-Energie, um neue Ideen zu entwickeln, dir neues Wissen anzueignen oder Neues auszuprobieren.

Jetzt ist nicht die Zeit für Perfektionismus, sondern für Experimente.

Und dein Mutmacher-Hormon Oxytocin unterstützt dich dabei!

4. Tue dir Gutes

Mit Bewegung und Kreativität! Ablenkung durch Muse, kreatives Schaffen, Musik.

Aktive Erholung nach der Anspannung und den Ereignissen der letzten Zeit.

Anstatt passive Erholung durch Herumliegen, Fernsehen oder Dauer-Surfen in sozialen Medien.

Ablenkung durch Bewegung, denn das bringt auch Bewegung in den Kopf und sortiert weiter deine Gedanken.

Durch den Rhythmus beim Gehen oder Laufen werden auch Gedanken verarbeitet und Stresshormone abgebaut. Ein entspannter Körper für entspannte Gedanken.

5. Positiver Rückblick

Nach einer Woche Überraschungen darfst du eine kurze Rückschau machen und stolz auf dich, deine Liebsten oder dein Umfeld sein.

  • Was ist dir in der letzten Woche alles gut gelungen? Was hast du gut gemeistert?
  • Welche deiner Stärken haben dir besonders geholfen.
  • Welche deiner Stärken waren für dich und dein Team oder deine Familie besonders hilfreich?

Schreibe es dir auf! So kommen deine Potentiale auch an die Oberfläche und du darfst sie wiederholen!

Jetzt gehts ans Tun!

Suche dir deine Lieblingstipps zum Resilienztraining raus und erlebe vielleicht

 

  • Mehr Klarheit und Ordnung in deinen Gedanken
  • Einen starken Ausblick und Ideen welche nächsten Schritte du setzen möchtest
  • Innere Ruhe und Wohlwollen deinen Gefühlen gegenüber
  • Zuversicht und innere Stärke
  • Unterstützung im Innen und Außen

Dir wünsche ich viel Freude und Mut beim Ausprobieren! Und berichte mir gerne von deinen Erfahrungen!

 

Wenn du mich als Teil deines Unterstützer-Teams kennenlernen möchtest, dann lass es uns gemeinsam durchziehen und schreibe mir!

Alles Liebe Deine Kerstin

 

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PS: Mein 5-Schritte-Programm als Einzelcoaching hilft dir bestimmt, wenn du deine Resilienz langfristig steigern möchtest. Um mehr zu erfahren, melde dich gerne bei mir.

Für die Podcast-Fans unter euch, hier ein Podcast für Freiberufler:

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Hier habe ich mir den Tipp für das finanzielle Sortieren geholt. Danke Maik für deine wichtigen Impulse für Kleinunternehmer und Selbständige!

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